Deutsche Bläserjugend (DBJ) feiert fünf Jahre Bundesfreiwilligendienst (BFD) Kultur und Bildung in der Amateurmusik

Gut fünf Jahre ist es her, dass die ersten Freiwilligen in Trägerschaft der DBJ ihren Freiwilligendienst angetreten sind. Seitdem folgten deutschlandweit über 570 BFD-Leistende, die sich mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und ihrem Engagement bei Vereinen und Verbänden in der Amateurmusik eingebracht haben. Eine Erfolgsgeschichte. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik feierte die DBJ diesen Meilenstein bei den diesjährigen Einsatzstellentreffen in Freiburg, Dortmund, Erfurt, Mannheim und Berlin.

Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Bärbl Mielich (B90/Die Grünen), dankte den anwesenden Einsatzstellenverantwortlichen und Freiwilligen beim Treffen in Freiburg für ihr Engagement. Sie betonte den unschätzbaren Wert der ehrenamtlichen Arbeit in der Amateurmusik. Dass der BFD die Möglichkeit bietet, diese Arbeit zu unterstützen und zudem einen persönlichen Mehrwert für die Freiwilligen mit sich bringt, freue sie sehr. Volkan Baran (MdL, SPD) appellierte in seinem Grußwort beim Treffen in Dortmund sinngemäß: „Sie tuen so viel Gutes – reden Sie darüber!“. Er lud alle Engagierten ein, weiterhin im Austausch über die Belange der Amateurmusik zu bleiben. Auch Karola Stange (MdL, DIE LINKE) und Birgit Pelke (MdL, SPD) gratulierten zu fünf Jahren Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung in Trägerschaft der DBJ. Von der Austauschrunde beim Einsatzstellentreffen in Erfurt nahmen sie wertvolle Impulse für die Fortentwicklung des Freiwilligendienstes in einer ehrenamtlichen Struktur mit. Manfred Kern (MdL, B90/Die Grünen), selbst Mitglied in einem Musikverein, fragte sich beim Einsatzstellentreffen in Mannheim: „Wieso nutzen wir den BFD Kultur und Bildung noch nicht in unserem Verein?“. Beim letzten BFD-Einsatzstellentreffen in Berlin sprach auch Melanie Kühnemann (MdA, SPD) ihre Anerkennung für das geleistete bürgerschaftliche Engagement aus. Sie betonte die Bedeutsamkeit und Unverzichtbarkeit der gemeinnützigen Arbeit in Vereinen und Verbänden. Sie zeigte sich begeistert, dass der BFD Kultur und Bildung diese wertvolle Arbeit stärken könne: Einerseits zur Professionalisierung der Strukturen in der Amateurmusik, andererseits um Menschen ins Engagement zu bringen und zu halten und nicht zuletzt den Freiwilligen vielseitige Erfahrungen zu bieten. Zum Abschluss der Feierlichkeiten bei den Einsatzstellentreffen, meldete sich auch Paul Lehrieder (MdB, CSU), Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV), in Form einer Videobotschaft zu Wort: „[…] Ich wünsche mir, dass auch weiterhin sehr viele engagierte Menschen die Möglichkeit nutzen, über den Bundesfreiwilligendienst ein ehrenamtliches Engagement bei uns [in der Amateurmusik] kennenzulernen.

Über die Feierlichkeiten hinaus, stellten die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) und die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) ihre Programme „Künste öffnen Welten“ und „Musik für alle“ zur zweiten Runde des Förderprogramms „Kultur macht stark“ vor. Zudem wurde bei den fünf Einsatzstellentreffen über die neuesten Entwicklungen im BFD und über Projekte der BDMV und der DBJ informiert.

Die Deutsche Bläserjugend ist seit mehr als fünf Jahren Träger im Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung im musisch kulturellen Bereich und damit Ansprechpartner für alle interessierten Vereine und Verbände. Die jährlichen Einsatzstellentreffen tragen zum Austausch und zur Vernetzung unter den Musikvereinen und -verbänden bei. Interessierte Vereine und Verbände können sich für weitere Informationen gerne jederzeit melden.

Ihre Ansprechpartnerin:

Jule Fennel, Pädagogische Referentin für den Bundesfreiwilligendienst,

jule.fennel@deutsche-blaeserjugend.de